Einer, der nach euren Sonderfällen fragt, bevor er ein Angebot schreibt. Produkte und Kunden zu übertragen ist der leichte Teil, dafür gibt es Import-Werkzeuge. Schwierig wird alles, was mit anderen Systemen verflochten ist oder in Shopify anders funktioniert. Ein guter Anbieter fragt deshalb früh nach Dingen wie diesen:
- Varianten und Eigenschaften: Wie viele Optionen hat ein Produkt, und passen sie in das Variantenmodell von Shopify?
- Warenwirtschaft und Marktplätze: Hängen JTL, plentymarkets, Amazon oder eBay am Shop, und wer führt künftig den Bestand?
- Kundenkonten: Passwörter lassen sich nicht übertragen. Wie erfahren Bestandskunden, dass sie sich künftig per Code anmelden?
- Alte Bestellungen, Rechnungsnummern und Retouren: Was muss nach dem Wechsel noch auffindbar sein?
- Gutscheine, Geschenkkarten und Abos: Welche sind noch offen und müssen weiter gelten?
- B2B: Gibt es Kundengruppen, Staffelpreise oder Kauf auf Rechnung?
- Mehrere Länder und Sprachen: Preise, Steuern und Versand je Markt.
- Newsletter: Bleiben die Einwilligungen eurer Abonnenten erhalten?
- Adressen: Shopify schreibt Pfade wie /products/ und /collections/ vor. Jede alte Adresse braucht deshalb eine Weiterleitung.
- Tracking: Laufen Anzeigen-Conversions und Analytics am ersten Tag wieder sauber?
Wer diese Fragen nicht stellt, stößt später trotzdem darauf, meist nach dem Livegang. Wir klären sie in der Bestandsaufnahme, bevor der Umfang feststeht.