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UGC-Content für Onlineshops: Was er bringt, was er kostet, wie du Creator findest

Was UGC-Content ist, was ein UGC-Creator 2026 kostet, wie Partnership Ads funktionieren und wo du passende Creator findest. Mit Briefing-Raster und Preisen.

Jason Spizert

Jason Spizert

Aktualisiert am 21. Oktober 2026

Veröffentlicht ca. 6 Min.

Die kurze Antwort

UGC-Content sind Videos und Fotos über dein Produkt, die von Nutzern oder Creatorn kommen und deshalb wie eine Empfehlung wirken, nicht wie Werbung. Ein UGC-Creator verkauft dir keine Reichweite, sondern Material: Du setzt seine Videos als Anzeige, auf der Produktseite und in Mails ein. Ein einzelnes Video kostet 2026 auf einer deutschen Plattform 119 bis 159 Euro netto, bei freien Creatorn je nach Erfahrung 150 bis 1.000 Euro. Alternativ zahlst du Provision auf die Verkäufe, die ein Creator bringt.

Was ist UGC und was macht ein UGC-Creator?

UGC steht für User Generated Content, also Inhalte von Nutzern statt von der Marke. Gemeint sind heute fast immer kurze Hochkant-Videos: Jemand packt dein Produkt aus, benutzt es und sagt, was er davon hält. Das wirkt wie eine Empfehlung von nebenan und funktioniert genau dort, wo sonst eine polierte Markenanzeige steht.

Illustration in Grüntönen: ein hochkantes Videofenster in der Mitte, von dem leuchtende Linien zu sechs kleineren Bildschirmen führen
Ein Video, viele Orte: Du bezahlst die Datei einmal und setzt sie in Anzeigen, im Shop und in Mails ein. (Illustration, mit KI erzeugt)

Ein UGC-Creator dreht solche Videos im Auftrag. Er braucht keine große Reichweite und postet oft gar nicht selbst. Er liefert die Datei, die Marke setzt sie ein. Falls du selbst Creator werden willst: Weiter unten steht, was Marken 2026 zahlen und wie ein Briefing aussieht.

Kurz gesagt

Für einen Shop ist ein UGC-Creator ein Produktionsstudio mit Gesicht. Kein Werbeplatz.

Was ist der Unterschied zwischen UGC-Creator und Influencer?

Beim Influencer bezahlst du für sein Publikum, beim UGC-Creator für ein Video, das du selbst einsetzt. In der Rechnung ist das der ganze Unterschied.

InfluencerUGC-Creator
Wofür du zahlstEinen Beitrag vor seinem PublikumEin Video, das du selbst einsetzt
ReichweiteIst das ProduktSpielt kaum eine Rolle
Wo das Video läuftAuf seinem KanalIn deinen Anzeigen, im Shop, in Mails
Was du danach hastEinen Beitrag in seinem FeedEine Datei mit vereinbarten Rechten
Wie du misstRabattcode oder LinkWie jede Anzeige: Kosten pro Kauf
„Völlig überzogene Preise für oftmals ziemlich unbekannte Gestalten. Einer dieser "Testvideo-Kanäle" hat uns 2900€ für ein Video angeboten, erreicht aber nichtmal 100 Views in Monat auf seinen aktuellen Clips.“
Shopbetreiber, sellerforum.de

Wer so ein Angebot annimmt, kauft einen Auftritt vor einem Publikum, das er nicht kennt. Ein UGC-Video testest du gegen deine eigenen Zahlen: Verkauft es nicht, schaltest du es nach ein paar Tagen ab. Verkauft es, läuft es weiter. Was eine Anzeige pro Kauf kosten darf, steht im Artikel Was kostet Werbung auf Instagram und Facebook?

„Die Preise sind, wie du schreibst, lächerlich hoch. Und ich bin auch der Meinung, dass so ein Posting/Reel/Story, whatever, immer nur eine Momentaufnahme ist.“
Shopbetreiber, sellerforum.de
Wofür du bezahlst: ein Auftritt oder ein Motiv
StartMonate später
Beitrag beim InfluencerHöhepunkt in den ersten Tagen, danach liegt er in seinem Feed.UGC-Video als AnzeigeLäuft weiter, solange es gegen deine Zahlen verkauft.Motiv ohne WirkungNach ein paar Tagen abgeschaltet. Bezahlt hast du nur die Datei.
Schema, keine Messwerte. Es zeigt nur den Unterschied im Modell: Reichweite auf Zeit gegen Material, das du selbst steuerst.

Was kostet UGC-Content 2026?

Ein einzelnes UGC-Video kostet je nach Weg rund 120 bis 1.000 Euro, dazu kommen oft Aufschläge für Werberechte. Vier Modelle sind üblich:

ModellMarktspanne 2026QuellePasst, wenn
Pro Video119 bis 159 € netto je nach Länge auf einer deutschen Plattform. Freie Creator: 150 bis 300 € als Einsteiger, 300 bis 500 € mit Erfahrung, 500 bis 1.000 € als SpezialistenSpeekly (Preisseite), Skill Sprinters (Stand Mai 2026)du einzelne Motive für Anzeigen testen willst
Paketab 5 Videos oft 15 bis 25 % unter dem EinzelpreisInfluee (Plattform-Ratgeber)du jeden Monat neue Motive brauchst
Provision5 bis 20 % vom Umsatz, oft nur auf Neukunden oder für Erstbestellungen höherPartnerprogramme von SNOCKS und SANUUSder Creator selbst postet und Käufer mitbringt
HybridFestbetrag plus Provision, keine belastbare MarktspanneVerhandlungssachedu gute Creator langfristig binden willst

Die Spannen für freie Creator stammen aus einem Ratgeber, der Plattform-Angebote und Briefings auswertet, keine amtliche Statistik. Speekly verkauft zusätzlich eine weitere Hook-Variante für 29 Euro. Damit testest du denselben Inhalt mit verschiedenen Einstiegen, am saubersten als A/B-Test.

Werberechte kosten extra. Laut Influee verlangen Creator für Nutzungsrechte 30 bis 50 % auf das Grundhonorar und für Whitelisting, also Anzeigen über ihr Konto, 30 % pro Monat. Speekly nennt Spark Ads und Partnership Ads nur im betreuten Service ab 2.000 Euro. Frag deshalb: „Was kostet ein Video, das ich sechs Monate als Anzeige nutzen darf?“

Ein Video, sechs Monate als Anzeige: was es wirklich kostet
Grundhonorar300 €
freier Creator mit Erfahrung, unteres Ende der Spanne
Nutzungsrechte für Anzeigen+ 90 bis 150 €
30 bis 50 % auf das Grundhonorar
Whitelisting, 6 Monate+ 540 €
30 % pro Monat, Anzeigen über sein Konto
Video mit Werberechten390 bis 450 €Plus Whitelisting, 6 Monate930 bis 990 €
Rechenbeispiel aus den Spannen im Artikel: Skill Sprinters (Stand Mai 2026) für das Honorar, Influee-Ratgeber für die Aufschläge. Einzelne Creator verlangen mehr oder weniger. Frag vorher nach dem Preis für die ganze Nutzung, nicht nur für die Datei.

Provision und Werbebudget gehören in eine Rechnung. Zahlst du Anzeigenbudget und zusätzlich 20 % Provision auf jeden Kauf, bezahlst du denselben Kunden zweimal. Ob deine Marge das trägt, rechnest du im Artikel zum ROAS nach.

Hybrid ist der Einstieg für gute Creator. Am Anfang vertraut ein Creator deiner Marke noch nicht. Ein fester Betrag für eine feste Zahl Videos im Monat nimmt ihm das Risiko. Später trägt die Provision, und der Festbetrag fällt weg.

Wo setzt du ein UGC-Video ein?

Überall dort, wo sonst ein Produktfoto oder eine Markenanzeige stünde. Das ist der eigentliche Hebel: Du bezahlst das Video einmal und setzt es an vielen Stellen ein.

Ein Video, sechs Einsatzorte
MetaMetaFacebook, InstagramReel- und Story-Anzeige, als Partnership Ad mit dem Namen des Creators.
TikTokTikTokorganisch oder Spark AdBeim Creator gepostet, mit seiner Freigabe als Anzeige verlängert.
SnapchatSnapchatAnzeigeDasselbe Hochkant-Video als Anzeige zwischen den Inhalten.
Google AdsGoogle AdsYouTubeAls Videoanzeige auf YouTube, gebucht über Google Ads.
ShopifyShopifyProduktseiteNeben den Produktbildern. Zeigt, wie das Produkt im Alltag aussieht.
KlaviyoKlaviyoNewsletter, FlowsAls Standbild mit Play-Zeichen, verlinkt auf das Video im Shop.
Schema. Jeder Einsatzort braucht die passende Freigabe des Creators. Für Anzeigen und deinen Shop muss das vorher schriftlich vereinbart sein. Logos gehören den jeweiligen Anbietern.

Wer bei Creatorn nur an einen Instagram-Beitrag denkt, nutzt einen dieser Orte. Für laufende Anzeigen zählt vor allem die Menge neuer Motive: Wer monatelang dieselben drei Videos zeigt, zeigt sie denselben Leuten zum zehnten Mal. Die Gewinner wandern danach auf die Produktseite und in deine E-Mail-Flows.

Ein Mitglied des NextPercent-Teams richtet eine Filmkamera ein
Gedrehtes Markenmaterial zeigt die Marke. UGC zeigt den Alltag damit. Gute Werbekonten brauchen beides.

Den gedrehten Teil, also Markenfilm und Bildwelt, entwickeln wir bei Bedarf in der Branding-Agentur mit.

Wie funktionieren Partnership Ads bei Meta?

Eine Partnership Ad läuft mit dem Namen des Creators, wird aber aus deinem Werbekonto bezahlt und gesteuert. Meta nannte das Format früher Branded Content Ads. Dafür brauchst du die Erlaubnis des Creators, und Meta unterscheidet zwei Arten:

MetaPartnership Ads: zwei Arten der Freigabe
01Einzelner BeitragDer Creator gibt einen Post, eine Story oder ein Reel frei, per Schalter im Beitrag oder per Code.Gedacht für einzelne Aktionen
02Ganzes KontoDu darfst Anzeigen mit seinem Namen schalten, auch ohne dass er vorher etwas gepostet hat.Gedacht für laufende Zusammenarbeit
Beide Freigaben kann der Creator laut Meta jederzeit zurückziehen. Dauer und Vergütung gehören deshalb vorher in die Vereinbarung.TikTokBei TikTok heißt das Gegenstück Spark Ads. Die Dauer der Freigabe lässt sich dort einstellen.
Nach Meta-Hilfebereich (Berechtigungen für Partnership Ads) und TikTok-Hilfe (Spark Ads), abgerufen am 21.10.2026.
Ausschnitt aus dem Meta-Hilfebereich, Artikel Berechtigungen für Partnership Ads: Branded Content Ads heißen jetzt Partnership Ads, Creator können Berechtigungen jederzeit widerrufen, es gibt Berechtigungen auf Inhalts- und auf Kontoebene
Screenshot: Meta-Hilfebereich für Unternehmen, Berechtigungen für Partnership Ads, 21.10.2026. Zwei Arten der Freigabe, beide jederzeit widerrufbar.

Partnership Ads schalten wir als Teil unseres Performance Marketings auch selbst, mehr dazu bei unserer Meta Ads Agentur. Wichtiger als wer schaltet: Die Freigabe gehört in die Vereinbarung, nicht in eine spätere Nachricht.

Wie sieht ein gutes UGC-Briefing aus?

Ein gutes Briefing passt auf eine Seite und folgt vier Schritten: Hook, Problem, Demo, CTA. Der Creator soll wissen, was er zeigen muss. Wie er es sagt, bleibt seine Sache.

Briefing-Raster für ein 30-Sekunden-Video
Hook0 bis 3 sEin Satz oder ein Bild, das hängen bleibt. Kein Logo, keine Begrüßung.Im Briefing: Zwei bis drei Varianten zum Testen
Problem3 bis 8 sDie Situation vor dem Kauf, in Worten deiner Kunden.Im Briefing: Ein Zitat aus Bewertungen oder Mails
Demo8 bis 24 sDas Produkt in der Hand, in Benutzung, mit Ergebnis.Im Briefing: Was gezeigt werden muss, was nicht gesagt werden darf
CTA24 bis 30 sWas die Person jetzt tun soll und warum gerade jetzt.Im Briefing: Ein Satz, passend zum Angebot im Shop
Beispiel, keine feste Regel. Die Sekunden sind eine Orientierung für ein kurzes Video. Wichtig ist die Reihenfolge, nicht die Stoppuhr.
Was neben den vier Schritten aufs Briefing gehört
Briefing UGC-Videoeine SeiteWer schaut zuDie Zielgruppe in einem Satz, mit der Situation vor dem Kauf.Ein VersprechenDas eine, was hängen bleiben soll. Nicht fünf Vorteile.Pflicht und TabuWas im Bild sein muss und welche Aussagen nicht fallen dürfen.FormatHochkant, Länge, Untertitel ja oder nein, Zahl der Hook-Varianten.AbgabeFertiger Schnitt und Rohmaterial, damit du später neu schneiden kannst.Kein Skript Wort für WortAbgelesener Text klingt nach Werbung. Was er sagen soll, steht drin. Wie, bleibt seine Sache.
Bei Wirkversprechen, etwa Nahrungsergänzung oder Kosmetik: Was in deiner Anzeige nicht stehen darf, darf der Creator dort auch nicht sagen.

Rechte und Kennzeichnung, kurz und ohne Rechtsrat

Der Creator bleibt Urheber, du bekommst Nutzungsrechte. Was im Vertrag nicht ausdrücklich steht, ist nach § 31 Abs. 5 Urheberrechtsgesetz im Zweifel nur so weit übertragen, wie es der Vertragszweck verlangt. Ein Video „für Instagram“ heißt dann nicht automatisch auch Anzeige, Produktseite und Newsletter. Halte schriftlich fest: Kanäle, Dauer, Länder und ob du schneiden darfst.

Postet der Creator selbst und bekommt dafür Geld, Provision oder ein Produkt, muss der Beitrag als Werbung erkennbar sein. Für bezahlte Beiträge hat das der Bundesgerichtshof im September 2021 bestätigt. Provisionslinks, zugeschickte Produkte und die konkrete Kennzeichnung beschreibt der Leitfaden der Medienanstalten. Für die Vereinbarung frag eine Kanzlei für Medien- und IT-Recht.

Rechtekette: was du mit einem Creator-Video darfst
01OrganischDer Creator postet auf seinem eigenen Kanal.Du darfst: Nichts weiter. Das Video gehört in seinen Feed.Vorher regeln: Kennzeichnung als Werbung, wenn er Geld, Provision oder Produkt bekommt.
02NutzungsrechteDas Video läuft unter deinem Markennamen.Du darfst: Anzeigen, Produktseite, Mails, so weit vereinbart.Vorher regeln: Kanäle, Dauer, Länder und Schnitt schriftlich. Sonst gilt nur der Vertragszweck.
03Partnership AdEin bestimmter Beitrag läuft mit seinem Namen als Anzeige.Du darfst: Genau diesen Beitrag aus deinem Werbekonto bewerben.Vorher regeln: Freigabe für den Beitrag, per Schalter oder Code. Widerruf jederzeit möglich.
04WhitelistingFreigabe für das ganze Konto des Creators.Du darfst: Anzeigen mit seinem Namen, auch ohne vorherigen Post.Vorher regeln: Kontofreigabe und Vergütung pro Monat. Auch sie kann er widerrufen.
Schema, keine Rechtsberatung. Partnership Ads und Kontofreigabe beschreibt der Meta-Hilfebereich, die Vergütung für Whitelisting liegt laut dem Influee-Ratgeber oft bei 30 % des Grundhonorars pro Monat.

Wie findest du passende UGC-Creator?

Die besten findest du meist unter deinen eigenen Kunden, danach auf Plattformen und über Agenturen.

Vier Wege zu Creatorn
01Deine KundenBewertungen mit Fotos, Markierungen auf Instagram, Antworten auf deine Mails. Wer dein Produkt mag, muss nichts spielen. Biete Honorar pro Video oder Provision.zuerst hier fragen
02PlattformenSpeekly, Influee oder Collabstr vermitteln Creator zu festen Preisen. Dafür arbeiten dieselben Creator für viele Marken.schnell und planbar
03AgenturenÜbernehmen Auswahl, Briefing, Schnitt und Rechte.teurer, weniger Arbeit
04Shopify CollabsNimmt laut Shopify derzeit keine neuen Creator an, das offene Programm gilt nur in den USA, Großbritannien und Kanada. Im DACH-Raum ist meist eine andere Affiliate-App der Weg.derzeit eingeschränkt

Wenige gute Creator schlagen viele verschickte Gratisproben. Wer hundert Pakete verschickt, hat keinen Einfluss darauf, was gepostet wird. Zehn Creator, die jeden Monat liefern und an Verkäufen mitverdienen, bauen dir eine Bibliothek zum Testen.

„Bei dieser gezielten Influencerin, die von Haus aus schon an den potentiellen Interessenten ist, erhöhte sich der Qulitätsfaktor der Besucher sehr deutlich“
Hersteller, sellerforum.de

Wie daraus ein dauerhaftes Programm mit Provision, Bewerbungsseite und Vereinbarung wird, zeigt die Seite zum Creator- und Affiliate-Programm. Wer aus Kunden Creator machen will, braucht vorher Kunden, die gern wiederkommen: Das ist Kundenbindung.

Für wen sich UGC (noch) nicht lohnt

UGC lohnt sich, wenn …

  • du Anzeigen schaltest und laufend neue Motive brauchst.
  • dein Produkt einen sichtbaren Moment hat: Auspacken, Anwendung, Vorher und Nachher.
  • Besucher schon kaufen und du mehr davon willst.

Noch nicht, wenn …

  • du keine Anzeigen schaltest und wenig Besucher hast. Dann fehlt der Ort, an dem das Video arbeitet.
  • dein Produkt keinen sichtbaren Moment hat. Dann wirkt UGC schnell gestellt.
  • Besucher kommen, aber nicht kaufen. Dann liegt das Problem hinter dem Klick, nicht im Video.

Wo Besucher hinter dem Klick aussteigen, steht in Viele Besucher, keine Verkäufe.

Häufige Fragen

UGC steht für User Generated Content: Fotos und Videos, die von Nutzern oder Creatorn kommen statt von der Marke und deshalb wie eine Empfehlung wirken. Onlineshops setzen sie vor allem als Anzeige, auf Produktseiten und in E-Mails ein.

Er dreht im Auftrag einer Marke Videos über ein Produkt und liefert die Dateien mit den vereinbarten Nutzungsrechten. Anders als ein Influencer muss er sie nicht selbst posten und braucht keine große Reichweite.

Auf der deutschen Plattform Speekly 119 bis 159 Euro netto, je nach Länge (Stand 21.10.2026). Freie Creator verlangen laut einem Ratgeber mit Stand Mai 2026 je nach Erfahrung 150 bis 1.000 Euro pro Video. Rechte für Anzeigen kosten oft extra.

Festpreis, wenn du das Video selbst als Anzeige einsetzt, denn dann verkauft deine Anzeige und nicht der Kanal des Creators. Provision, wenn der Creator selbst postet und Käufer mitbringt. Viele Marken kombinieren beides.

Anzeigen, die mit dem Namen eines Creators laufen, aber aus deinem Werbekonto bezahlt und gesteuert werden. Der Creator muss sie freigeben und kann die Freigabe laut Meta jederzeit zurückziehen.

Zuerst unter deinen Kunden, dann auf Plattformen wie Speekly, Influee oder Collabstr oder über eine Agentur. Shopify Collabs nimmt laut Shopify derzeit keine neuen Creator-Anmeldungen an.

Postet der Creator es auf seinem Kanal und bekommt dafür Geld, Provision oder ein Produkt, ja. Für bezahlte Beiträge hat das der Bundesgerichtshof 2021 bestätigt, für Provision und zugeschickte Produkte beschreibt es der Leitfaden der Medienanstalten. Für die Details im Vertrag frag eine Kanzlei für Medien- und IT-Recht.

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