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Shopify B2B: Großhandel und Händlerpreise im eigenen Shop

Shopify B2B ab Basic: Firmenkonten, Kataloge, Staffelpreise und Zahlungsziele. Was erst Plus kann, wie du Händlern netto zeigst und wo Preise auslaufen.

Jason Spizert

Jason Spizert

Aktualisiert am 21. Oktober 2026

Veröffentlicht ca. 9 Min.

Die kurze Antwort

Shopify B2B ist in den Tarifen Basic, Grow, Advanced und Plus enthalten, nicht in Starter und Retail. Schon ab Basic bekommst du Firmenkonten mit Standorten, Kataloge mit Händlerpreisen, Mengenregeln, Staffelpreise und Zahlungsziele bis 90 Tage. Der Unterschied zu Plus liegt bei den Preislisten: Basic bis Advanced erlauben 3 aktive Kataloge, die über B2B-Märkte zugewiesen werden, Plus erlaubt unbegrenzt viele und Preise direkt je Firma. Händlerpreise sieht nur, wer als Firmenkunde angemeldet ist.

Was kann Shopify B2B, ohne dass du eine App brauchst?

Mehr, als die meisten Händler erwarten. Lange galt B2B auf Shopify als Plus-Thema oder als Fall für eine Großhandels-App. Heute stehen Firmenkonten, Kataloge, Mengenregeln, Staffelpreise und Zahlungsziele in jedem Tarif ab Basic.

„wir suchen eine B2B App, für Endkunden und Händler, die soll nur über einen Shop laufen.“
Händler mit Endkunden und Wiederverkäufern, Shopify-Community, 2021
Shopify B2B ohne AppDiese acht Bausteine sind in Basic, Grow, Advanced und Plus enthalten.
Firmen und StandorteEine Firma mit mehreren Standorten. Jeder Standort hat eigene Adresse, Steuer-ID, Preise, Zahlungsziel und Ansprechpartner.KatalogeWelche Produkte ein Händler sieht und zu welchem Preis. Endkunden sehen weiter deine normalen Preise.MengenregelnMindestmenge, Höchstmenge und Schritte, zum Beispiel nur in 10ern, weil der Karton 10 Stück hat.StaffelpreiseBis zu 10 Preisstufen je Produkt: ab 20 Stück günstiger, ab 50 noch einmal.ZahlungszieleSofort, bei Versand oder 7, 15, 30, 45, 60 oder 90 Tage. Bezahlt wird später im Kundenkonto.Schnell nachbestellenAlte Bestellung duplizieren, Schnellbestellliste für viele Varianten auf einen Blick.Bestellentwurf und PO-NummerDein Vertrieb legt Aufträge an. Bestellungen können erst als Entwurf zur Prüfung landen.Freigabe neuer HändlerAntragsformular über Shopify Forms. Die Firma wird angelegt, bestellt aber erst nach deiner Freigabe.Nur in PlusKataloge direkt je Firma, unbegrenzt viele Kataloge, Anzahlungen, Teilzahlungen, Zahlungsanforderung je Teillieferung.Quelle: Shopify-Hilfe, B2B-Funktionen nach Plan, Mengenregeln und Staffelpreise, Zahlungsbedingungen, Firmenanträge. Abgerufen am 21.10.2026. Nicht in Starter und Retail.

Der Kern ist der Katalog. Er legt fest, welche Produkte ein Händler sieht und was sie kosten. Ein Händler sieht seine Preise erst, wenn er sich als Kontakt einer Firma angemeldet hat. Alle anderen gelten für Shopify als Endkunden.

Welcher Shopify-Tarif reicht für B2B?

Für die meisten Händler mit wenigen Preisgruppen reicht Basic. Der eine harte Unterschied: In Basic, Grow und Advanced hast du 3 aktive Kataloge für alle B2B-Märkte zusammen. Erst Plus erlaubt unbegrenzt viele und weist Kataloge direkt einer Firma zu.

Rechenweg: Reichen 3 Kataloge?Zähl deine Preisgruppen, nicht deine Händler.
Basic, Grow, Advanced27 / 79 / 289 € im Monat3 aktive Kataloge für alle B2B-Märkte zusammen, zugewiesen über Märkte, nicht direkt an eine Firma.Fachhandel DeutschlandGroßhändlerFachhandel ÖsterreichGastronomieDie vierte Preisgruppe passt nicht mehr. Ausweg: Gruppen zusammenlegen, eine Preis-App oder Plus.Plusab 2.100 € im MonatUnbegrenzt viele Kataloge, zusätzlich direkt einer Firma oder einem Standort zugewiesen. Damit bekommt jeder Großkunde seinen eigenen Preis.Fachhandel DeutschlandGroßhändlerFachhandel ÖsterreichGastronomieKunde A, SonderpreisKunde B, SonderpreisPreise laut shopify.com/de/preise bei jährlicher Zahlung, Plus laut Preisseite ab 2.100 € im Monat. Katalog-Limits laut Shopify-Hilfe, B2B-Funktionen nach Plan. Abgerufen am 21.10.2026. Die Preisgruppen sind ein Beispiel.

Advanced bringt zusätzlich den kontextbezogenen Checkout und eigene Shop-Inhalte je Markt. Plus kommt dazu, wenn du Anzahlungen, Teilzahlungen oder Zahlungsanforderungen je Teillieferung brauchst. Was die Tarife sonst kosten, steht in Was kostet Shopify wirklich?.

Tabelle der Shopify-Hilfe: B2B-Funktionen nach Plan. Unternehmen, Mengenregeln, Mengenrabatte und Netto-Zahlungsbedingungen in allen Plänen, 3 Kataloge in Basic, Grow und Advanced, unbegrenzt in Plus, direkte Unternehmenskataloge und Anzahlungen nur in Plus
Screenshot: help.shopify.com, Shopify B2B-Funktionen nach Plan, 21.10.2026.

Lohnt sich Plus für B2B? Dann, wenn jeder Großkunde einen eigenen Preis bekommt und Teilzahlungen zum Alltag gehören. Wie wir Plus-Shops aufsetzen, zeigt die Seite Shopify-Plus-Agentur.

B2B und B2C in einem Shop oder getrennt?

Ein gemeinsamer Shop ist die Regel, ein eigener B2B-Shop die Ausnahme mit gutem Grund. Shopify nennt das gemischten Shop und eigenen Shop, und rät, die Wahl vorher sorgfältig zu treffen. Wer später wechselt, richtet Firmen, Kataloge und Theme-Anpassungen größtenteils neu ein.

Ein Shop für beide (gemischt)Eigener B2B-Shop
Admin und Lagerein Admin, ein gemeinsamer Bestandeigener Admin, eigener Bestand
Theme und Markedasselbe Theme, Händler-Inhalte per Theme-Code oder ab Advanced im Editoreigenes Theme nur für Händler
Zahlung und Versandstandardmäßig dieselben Optionen für allenur für Händler
Rabatte„alle Kunden“ gilt auch für Händlergelten nur für Händler
Steuer-Anzeigeeine Einstellung für Endkunden und Händlernur für Händler, also netto möglich
Shop sperrennicht möglich, Endkunden müssen bestellen könnennur angemeldete Händler sehen den Shop
Appseinmal einrichten und bezahlenfür den zweiten Shop noch einmal

Ein Shop für beide passt, wenn …

  • Händler und Endkunden dieselben Produkte kaufen
  • beide aus demselben Lager beliefert werden
  • dasselbe Team beide Kanäle betreut
  • Händler mit Bruttopreisen und einer Netto-Zeile leben können

Ein eigener B2B-Shop passt, wenn …

  • der Händlerbereich gesperrt sein muss
  • Händler ein anderes Sortiment oder eigenen Bestand haben
  • Preise netto angezeigt werden sollen, Endkunden aber brutto
  • ein eigenes Team den Großhandel führt

Der zweite Shop ist ein eigenes Shopify-Abo mit eigenen Apps. Rechne ihn mit, bevor du dich dafür entscheidest.

Netto oder brutto: Welche Preise müssen Händler sehen?

Endkunden müssen Gesamtpreise inklusive Umsatzsteuer sehen, Händler nicht. Die Preisangabenverordnung gilt nur für Preise gegenüber Verbrauchern (§ 1 Abs. 1 PAngV), und der Gesamtpreis enthält die Umsatzsteuer (§ 2 Nr. 3, § 3 Abs. 1 PAngV). Was Verbraucher in deinem Shop sehen, muss also brutto sein, Händlerpreise dürfen netto stehen. Das ist keine Rechtsberatung, im Zweifel klärt eine IT-Rechtskanzlei deinen Fall.

BeispielrechnungEin Produkt, drei Käufer, drei Preise.Endkundenpreis 100 € netto, Händlerpreis 70 € netto.
Endkunde in DeutschlandPreisangabe119,00 €zahlt119,00 €Gesamtpreis inklusive 19 % Umsatzsteuer, so verlangt es § 3 Abs. 1 PAngV gegenüber Verbrauchern.Händler in DeutschlandPreisangabe70,00 € zzgl. UStzahlt83,30 €Händlerpreis aus dem Katalog plus 19 %. Die Steuer holt sich der Händler als Vorsteuer zurück.Händler in Österreich mit gültiger USt-IdNr.Preisangabe70,00 €zahlt70,00 €Innergemeinschaftliche Lieferung, steuerfrei nach § 4 Nr. 1 Buchst. b mit § 6a UStG. Auf die Rechnung gehören beide USt-IdNr. (§ 14a Abs. 3 UStG).Vereinfachtes Beispiel mit dem Regelsteuersatz von 19 % (§ 12 Abs. 1 UStG), ohne Versand. Keine Steuer- oder Rechtsberatung, die Einordnung für dein Geschäft gehört zu deiner Steuerberatung. Wichtig für Shopify: Im gemischten Shop gilt die Einstellung „Preise inklusive Steuer" laut Shopify-Hilfe für Endkunden und Händler zugleich.

Die Lücke liegt in Shopify selbst. Im gemischten Shop gilt die Einstellung „Preise inklusive Steuer“ für alle. Zeigst du Endkunden brutto, sehen Händler auch brutto.

„Currently, my stores display tax-inclusive pricing for all customers. This works well for B2C, but it makes prices appear higher for my B2B customers.“
Shopify-Plus-Händler mit B2B und B2C, Shopify-Community, 2025

Je Firmenstandort legst du Steuer-ID und Steuerverhalten fest: Steuer erheben, nicht erheben oder mit Ausnahmen. Mit Shopify Tax prüft Shopify die USt-IdNr. von Firmen in der EU und im Vereinigten Königreich beim Eintragen. Rechnungen an Firmen in Deutschland werden zur E-Rechnung, die Übergangsfristen laufen Ende 2026 und Ende 2027 aus (§ 27 Abs. 38 UStG). Was das für deinen Shop heißt, steht in E-Rechnung im Onlineshop.

Wo hat Shopify B2B Lücken?

Die meisten Lecks entstehen nicht in Shopify B2B, sondern daneben: bei Rabatten, bei Produkten und bei Sperren, die nur im Theme sitzen. Dazu kommen zwei echte Grenzen, die Netto-Anzeige und die Prüfung neuer Händler.

Lücken-CheckSechs Stellen, an denen Händlerpreise oder -zugänge auslaufen.
Rabatt für „alle Kunden“gilt im gemischten Shop auch auf HändlerpreiseHändler-Rabatte nur einem B2B-Markt zuweisen, Endkunden-Aktionen prüfenHändlerartikel im Shopsind standardmäßig auch für Endkunden sichtbarProdukt in die B2B-Kataloge, aus allen Länder-Katalogen ausschließenPreis nur im Theme verstecktsteht trotzdem im Produkt-JSON (/products/…js)Händlerpreise über Kataloge, nicht über eigene Produkte oder Theme-CodeBestellen ohne LoginGast-Checkout und Warenkorb-Links umgehen eine reine Theme-SperreNative Firmenkonten, Anmeldung vor dem Checkout, als Gast selbst testenJeder wird Händlerdas Formular legt Firmen an, prüft aber nicht, wer dahinterstehtFreigabe von Hand, bei EU-Händlern die USt-IdNr. beim Bundeszentralamt für Steuern bestätigen lassenHändler sieht Bruttopreisedie Steuer-Anzeige gilt im gemischten Shop für alleNetto-Zeile im Theme (customer.b2b), Umschalter-App oder eigener B2B-ShopBelege: Shopify-Hilfe zu Shoptyp, Katalogen, Kundenkonten und Firmenanträgen, Shopify-Entwicklerdoku zur Ajax-Produkt-API, § 18e UStG. Zeile „Bestellen ohne Login“: eigene Beobachtung in einem Fachhandels-Shop mit App-Sperre und optionalen klassischen Kundenkonten.

Das Login-Leck haben wir selbst gesehen. In einem Fachhandels-Shop sperrte eine App nur den Kaufen-Knopf, die klassischen Kundenkonten standen auf optional. Über „Weiter als Gast“ und einen direkten Warenkorb-Link kam jeder in den Checkout. Geschlossen hat es die Einstellung, die Anmeldung vor dem Checkout verlangt.

Jason Spizert im Gespräch am Tisch, zeigt auf ein Tablet
Teste deinen Shop dreimal: als Gast, als Endkunde und als Händler. Erst dann siehst du, wo Preise auslaufen.

Eine Einschränkung gilt in die andere Richtung. Kaufen über die Shop-App kann laut Shopify ohne Anmeldung starten, und jede unbekannte E-Mail beim Code-Login legt einen Endkunden an. Wer den Händlerbereich wirklich abschließen muss, braucht den eigenen B2B-Shop. Wenn du nicht weißt, wo dein Shop gerade steht, prüft der Shop-Check die Bestellwege mit.

Welche Apps schließen die Lücken?

Für jede Lücke gibt es eine App, aber nicht jede Lücke braucht eine. Erst die Bordmittel ausreizen, dann gezielt ergänzen. Stand 21.10.2026 laut Shopify App Store:

LückeAppPreis laut App StoreHinweis
Händler freischaltenShopify Formskostenlosvon Shopify, legt Firmen an, Freigabe im Admin
Seiten oder Shop sperrenLocksmithab 12 $ im Monat in Basic4,7 Sterne aus 306 Bewertungen, sperrt per Kundentag, Passcode oder Link
Mehr als 3 Preislisten ohne PlusSparkLayer B2B & Wholesale0 $ für bis zu 3 Preislisten und 5 Bestellungen im Monat, danach ab 49 $4,8 aus 391, eigene Registrierung mit Freigabe
Zahl- und Versandarten nach KundeShopify Checkout BlockskostenlosAusblenden und Umsortieren laut Eintrag nur in Plus
Netto-Anzeige im gemischten ShopMomsify B2B VAT Switcherkostenlos bis 29 $ im Monatnur 10 Bewertungen, ändert die Anzeige, nicht die Abrechnung

Eine Preis-App wie SparkLayer bringt eigene Preislisten mit, die neben den Shopify-Katalogen laufen. Entscheide dich für einen Weg, sonst pflegst du Händlerpreise an zwei Stellen. Welche Apps sich grundsätzlich lohnen, steht in Shopify-Apps: Welche du brauchst.

Merksatz

Erst die Preisgruppen zählen, dann den Tarif wählen, dann die Lücken schließen. So zahlst du nicht für Tarife und Apps, die du gar nicht brauchst.

Wie kommt eine Händlerbestellung bis in die Buchhaltung?

Bestellt wird in Shopify, gerechnet und gebucht wird dahinter. Mit Zahlungszielen landet Geld später auf dem Konto, deshalb muss die Buchhaltung offene Posten sehen. Und die Rechnung an eine Firma ist bald eine E-Rechnung.

Datenfluss einer HändlerbestellungBestellt wird in Shopify. Gerechnet und gebucht wird dahinter.
Händler bestelltAngemeldet als Firmenkunde, mit Code statt Passwort.FirmenkontoSchnell­bestelllisteAuftrag vom VertriebFirma, Standort, PO-NummerShopify B2BDer Firmenkatalog setzt Preis, Mengenregel, Staffel und Zahlungsziel.ShopifyFirmenkatalog · netto 30 TageAuftrag mit Netto-Positionen und SteuerBestand, Artikel, VersandstatusWarenwirtschaft (eine davon)Ein Bestand für alle Kanäle, Lieferschein, Rechnung.JTLXentralBillbeePlentyONEPickwareRechnungsdaten mit beiden Steuer-IDsRechnung an die FirmaIn Deutschland als E-Rechnung, Pflicht je nach Vorjahresumsatz ab 2027 oder 2028.XRechnungZUGFeRDBelege und ZahlungseingängeBuchhaltungOffene Posten nach Zahlungsziel, Belege für die Steuerberatung.DATEVLexware OfficesevdeskSchema. Ob dein Connector Firmen, Standorte, Zahlungsziele und PO-Nummern aus Shopify B2B mitnimmt, prüfst du vor dem Kauf mit einer Testbestellung. Die Logos stehen für Beispiele je Rolle, nicht für eine Empfehlung oder Partnerschaft. Marken der jeweiligen Inhaber.

Die kritische Stelle ist der Connector zur Warenwirtschaft. Prüf mit einer Testbestellung, ob Firma, Standort, PO-Nummer und Zahlungsziel ankommen oder nur ein Kunde mit Adresse. Wie die Belege danach zu DATEV, Lexware Office oder sevdesk kommen, steht in Shopify-Buchhaltung.

Du ziehst mit einem bestehenden Händlershop von Shopware, JTL oder WooCommerce um? Dann gehören Firmen, Preisgruppen und Kundennummern in den Umzugsplan, nicht erst in die Zeit danach. Wie wir das angehen, steht auf Shopify-Migration.

Quellen

Häufige Fragen

Nein. Shopify B2B ist in Basic, Grow, Advanced und Plus enthalten, nur nicht in Starter und Retail. Plus brauchst du erst für mehr als 3 aktive Kataloge, für Preise direkt je Firma oder für Anzahlungen und Teilzahlungen.

Auf der Preisseite nennt Shopify keine eigene B2B-Gebühr, B2B steckt in den Tarifen ab Basic (27 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, Stand 21.10.2026). Kosten entstehen für Apps, die Lücken schließen, und für die Einrichtung.

In Basic, Grow und Advanced bis zu 3 aktive Kataloge, zusammen für alle B2B-Märkte. Sie werden über Märkte zugewiesen, nicht direkt an eine Firma. Wer jedem Großkunden einen eigenen Preis geben will, braucht Plus oder eine Preis-App.

Ja, Shopify nennt das einen gemischten Shop: ein Admin, ein Lager, ein Theme. Händler sehen nach dem Login ihre Kataloge, Endkunden die normalen Preise. Die Entscheidung solltest du vorher treffen, ein späterer Wechsel zum getrennten Shop heißt laut Shopify, das meiste neu einzurichten.

Ja, über Zahlungsziele je Firmenstandort: sofort, bei Versand oder 7 bis 90 Tage. Der Händler bezahlt später im Kundenkonto. Shopify zieht nach Ablauf nichts automatisch ein, eine hinterlegte Karte belastest du selbst im Admin.

Die Preisangabenverordnung verlangt Gesamtpreise inklusive Umsatzsteuer nur gegenüber Verbrauchern. Für reine Firmenkunden schreibt sie keine Brutto-Angabe vor, Nettopreise sind im Großhandel üblich. Das ist keine Rechtsberatung, im Zweifel frag eine IT-Rechtskanzlei.

Mit einem Antragsformular aus der kostenlosen App Shopify Forms. Jeder Antrag legt eine Firma an, die erst bestellen kann, wenn du sie freigibst. Die USt-IdNr. von EU-Händlern lässt du dir vorher vom Bundeszentralamt für Steuern bestätigen.

Nein. Für B2B brauchst du die neuen Kundenkonten, Händler melden sich mit einem sechsstelligen Code per E-Mail an, ohne Passwort. Endkunden dürfen im gemischten Shop bei den klassischen Konten bleiben.

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