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Shopify Checkout und Zahlungsarten: Was ein deutscher Shop braucht und was es kostet

Shopify Checkout in Deutschland: welche Zahlungsarten du brauchst, was Shopify Payments, Klarna und PayPal kosten, wann ausgezahlt wird und was anpassbar ist.

Jason Spizert

Jason Spizert

Aktualisiert am 21. Oktober 2026

Veröffentlicht ca. 9 Min.

Die kurze Antwort

Ein deutscher Shopify-Shop braucht PayPal, Kauf auf Rechnung und Kartenzahlung mit Apple Pay und Google Pay, Vorkasse ist optional. Shopify Payments deckt Karten, Apple Pay, Google Pay, Shop Pay und Klarna für Rechnung und Raten ab, PayPal kommt als eigenes Konto dazu und kostet bei Shopify nichts extra, solange Shopify Payments der Hauptanbieter ist. Eine Kartenzahlung kostet im Basic-Tarif 2,1 % plus 0,30 €, Klarna 2,99 % plus 0,35 €, PayPal 2,99 % plus 0,39 €. Den Checkout gestaltest du in jedem Tarif, Apps in den Bezahlschritten gibt es nur mit Shopify Plus.

Der Checkout ist die letzte Seite vor dem Geld. Fehlt dort die Zahlungsart, mit der jemand zahlen will, war jeder Klick davor umsonst.

„Die erste Angst die immer besteht ist, dass der User garnicht bis zum Checkout kommt oder nicht bezahlen kann.“
Shop-Mitgründer, Shopify-Community, August 2024

Hier steht, welche Zahlungsarten ein Shop in Deutschland braucht, wie sie in Shopify hineinkommen, was jede kostet und wann das Geld auf dem Konto ist. Alle Sätze sind am 21. Oktober 2026 auf den Seiten von Shopify, PayPal und des EHI geprüft.

Welche Zahlungsarten braucht ein deutscher Shopify-Shop?

PayPal, Kauf auf Rechnung und Karten. Laut EHI Retail Institute laufen 28,7 % des deutschen Online-Umsatzes über PayPal, 26,1 % über Rechnung, 14,4 % über Lastschrift und 13,7 % über Kredit- und Debitkarten. Apple Pay steht erstmals einzeln in der Auswertung, mit 1,3 %.

Anteil am Online-Umsatz in Deutschland und wie du ihn in Shopify abdeckst
PayPal28,7 %PayPal-Anbindung, eigenes Konto
Kauf auf Rechnung26,1 %Klarna über Shopify Payments
Lastschrift14,4 %nicht in Shopify Payments (DE), nur extern
Kredit- und Debitkarten13,7 %Shopify Payments
Apple Pay1,3 %Shopify Payments
69,8 %des Umsatzes laufen über Zahlungsarten, die du mit Shopify Payments und PayPal anbieten kannst. Die größte Lücke ist die Lastschrift mit 14,4 %.
Quelle: EHI Retail Institute, Pressemitteilung vom 5. Mai 2026, Online-Panel mit 172 Händlern und 50,7 Mrd. € Netto-Online-Umsatz. Anteile am Umsatz, nicht an Bestellungen. Übrige Zahlungsarten zusammen 15,8 % (Differenz zu 100 %, nicht aufgeschlüsselt). Ob Klarna einer Kundin die Rechnung anbietet, entscheidet Klarna im Einzelfall.

Daraus folgt die Reihenfolge beim Einrichten: erst die großen Blöcke, dann der Rest. Eine Logoleiste mit zwölf Symbolen ist kein Ziel. Jede zusätzliche Zahlungsart ist ein weiterer Vertrag und ein weiterer Geldstrom, den jemand verbuchen muss. Was sonst vor dem Start feststehen sollte, steht in Onlineshop eröffnen.

Was deckt Shopify Payments in Deutschland ab?

Karten, Express-Zahlungen und Klarna. Visa, Mastercard, Maestro, American Express und UnionPay sind mit Shopify Payments automatisch aktiv. Apple Pay, Google Pay und Shop Pay laufen laut Shopify-Hilfe ebenfalls ohne eigene Einrichtung. Klarna schaltest du im Admin unter „Zahlungen“ dazu.

Ausschnitt der Shopify-Hilfe: Beschleunigte Checkouts mit Shopify Payments in Deutschland, Hinweis zur automatischen Aktivierung, Liste mit Apple Pay, Google Pay und Shop Pay
Screenshot: Shopify-Hilfe, Zahlungsmethoden mit Shopify Payments in Deutschland, 21.10.2026. Die Express-Zahlungen sind automatisch an, Klarna und andere lokale Methoden aktivierst du selbst.

Klarna ist dein Kauf auf Rechnung. Über Shopify Payments bietet Klarna vier Wege an: in 30 Tagen zahlen, sofort komplett zahlen, in drei Raten oder per Finanzierung. Welche davon eine Kundin sieht, entscheidet Klarna, unter anderem nach ihrem bisherigen Kaufverhalten. Das Geld kommt trotzdem mit deiner nächsten Auszahlung, auch wenn die Kundin erst in 30 Tagen zahlt.

Drei Bedingungen aus der Shopify-Hilfe solltest du kennen. Klarna erscheint nur, wenn die Kundin mit E-Mail-Adresse bestellt. Klarna prüft dein Geschäft und kann ablehnen, etwa bei verbotenen Produkten oder unvollständigen Angaben im Shop. Und erstatten kannst du über Klarna nur innerhalb von 180 Tagen nach der Zahlung.

Eine Lücke bleibt: Lastschrift steht für Deutschland nicht in der Liste von Shopify Payments, obwohl sie laut EHI auf 14,4 % des Umsatzes kommt. Wer sie anbieten will, braucht einen externen Zahlungsanbieter, der sie in Shopify unterstützt, und zahlt dafür die Zusatzgebühr aus dem nächsten Abschnitt.

„und ihr Shopify Payment wird einem regelrecht aufgezwungen.“
Shopify-Kritiker, sellerforum.de, November 2023

Aufgezwungen ist es nicht. Du kannst jeden anderen Anbieter anbinden. Aber Shopify macht den Umweg teuer, und genau diese Rechnung solltest du kennen, bevor du dich entscheidest.

Wie kommen PayPal, Vorkasse und andere Anbieter dazu?

PayPal ist schon da, Vorkasse ist ein Schalter, alles andere ist ein externer Anbieter. Beim Anlegen eines Shopify-Shops entsteht laut Shopify-Hilfe automatisch ein PayPal-Express-Konto mit deiner E-Mail-Adresse. Du musst die Einrichtung nur abschließen, oder PayPal abschalten, wenn du es nicht willst.

PayPal: PayPal berechnet für Zahlungen aus dem Inland 2,99 % plus 0,39 € (Stand 7. September 2026), im EWR ohne Aufschlag. Ist Shopify Payments dein Hauptanbieter, verlangt Shopify auf PayPal-Zahlungen keine Zusatzgebühr. Ohne Shopify Payments schon.

Vorkasse: Das ist in Shopify eine manuelle Zahlungsart, „Banküberweisung“. Deine Bankdaten und die Anleitung erscheinen nach der Bestellung auf der Bestätigungsseite. Die Bestellung bleibt „ausstehend“, bis du sie von Hand als bezahlt markierst, und eine Transaktionsgebühr fällt nicht an.

Externe Anbieter für Lastschrift, einen anderen Rechnungskauf-Dienst oder Karten über einen eigenen Vertrag kosten die Zusatzgebühr: 2 % im Basic-Tarif, 1 % in Grow, 0,6 % in Advanced, 0,2 % in Plus. Shopify rechnet sie auf den bezahlten Betrag samt Steuer und Versand und erstattet sie bei einer Rückerstattung nicht. Bei Shops ab dem 12. Mai 2025 fällt sie außerdem auf Zahlungen mit Geschenkkarten und Shop-Guthaben an.

Die Regel dahinter

Jeder Zahlungsanbieter neben Shopify Payments kostet bei Shopify eine Zusatzgebühr. PayPal ist die eine Ausnahme, solange Shopify Payments dein Hauptanbieter ist.

Was kosten die Zahlungsarten bei Shopify?

Eine Kartenzahlung kostet mit Shopify Payments 2,1 % plus 0,30 € im Basic-Tarif und sinkt bis 1,3 % in Plus. Klarna kostet in Basic bis Advanced einheitlich 2,99 % plus 0,35 €, PayPal 2,99 % plus 0,39 €, Vorkasse bei Shopify nichts. Welcher Kartensatz gilt, hängt an deinem Tarif.

ZahlungsartBasicGrowAdvancedPlus
Karte online (Visa, Mastercard)2,1 % + 0,30 €1,8 % + 0,30 €1,6 % + 0,30 €1,3 % + 0,30 €
Amex, internationale Karten3,2 % + 0,30 €2,9 % + 0,30 €2,7 % + 0,30 €2,3 % + 0,30 €
Klarna2,99 % + 0,35 €2,99 % + 0,35 €2,99 % + 0,35 €2,19 % + 0,35 €
Apple Pay, Google Pay, Shop Paykeine Extragebührkeine Extragebührkeine Extragebührkeine Extragebühr
PayPal (an PayPal, Inland)2,99 % + 0,39 €2,99 % + 0,39 €2,99 % + 0,39 €2,99 % + 0,39 €
Vorkasse (Banküberweisung)keine Shopify-Gebührkeine Shopify-Gebührkeine Shopify-Gebührkeine Shopify-Gebühr
Zusatzgebühr externer Anbieter2 %1 %0,6 %0,2 %

Was das bei einer einzelnen Bestellung heißt, zeigt die Rechnung für 80 Euro. Im Basic-Tarif kostet die Kartenzahlung 1,98 €, Klarna 2,74 €, PayPal 2,78 €. Läuft PayPal ohne Shopify Payments, werden daraus 4,38 €.

Was eine Bestellung über 80 € kostetGebühr je Zahlungsart, Tarif wählbar
VisaMastercardKarte (Visa, Mastercard)2,1 % + 0,30 €1,98 €
Amex oder Karte aus dem Ausland3,2 % + 0,30 €2,86 €
KlarnaKlarna (Rechnung, Raten)2,99 % + 0,35 €2,74 €
PayPalPayPal, Shopify Payments ist Hauptanbieter2,99 % + 0,39 € an PayPal2,78 €
PayPalPayPal ohne Shopify PaymentsPayPal + 2 % Zusatzgebühr4,38 €
Vorkasse (Überweisung)keine Shopify-Gebühr0,00 €
Rechnung aus den Sätzen auf shopify.com/de/preise und der PayPal-Gebührenseite (Inland, Stand 7. September 2026), abgerufen am 21.10.2026, kaufmännisch auf Cent gerundet. Apple Pay, Google Pay und Shop Pay kosten keine Extragebühr, es gilt die normale Bearbeitungsgebühr. Bei Vorkasse fallen nur die Gebühren deiner Bank an.

Zwei Dinge fallen auf. Der Tarif verändert nur die Kartengebühr und die Zusatzgebühr, an Klarna und PayPal ändert er in Basic bis Advanced nichts. Und wer viel über Rechnung und PayPal verkauft, zahlt pro Bestellung mehr als bei Karte, egal in welchem Tarif. Bei einer Rückerstattung bleibt die Bearbeitungsgebühr laut Shopify bei Shopify, auch bei Klarna.

Wie sich das auf den Monat summiert und ab welchem Umsatz ein höherer Tarif günstiger wird, rechnet Was Shopify wirklich kostet durch. Dort stehen auch Apps, Theme und Domain.

Wie kommt das Geld vom Checkout aufs Konto?

Über drei Wege mit drei verschiedenen Rhythmen. Shopify Payments sammelt Karten, Express-Zahlungen und Klarna und überweist gesammelt, mit abgezogenen Gebühren. PayPal schreibt auf dein PayPal-Konto gut, nach Abzug der eigenen Gebühr. Vorkasse kommt direkt und in voller Höhe auf dein Bankkonto.

Vom Klick bis zur BuchungJede Zahlungsart im Checkout hängt an einem Anbieter. Jeder Anbieter zahlt anders aus. Und jede Auszahlung muss in der Buchhaltung wieder zu Bestellungen werden.
Kunde bezahlt
Checkout
VisaMastercardApple PayGoogle PayKlarnaPayPalVorkasse
ShopifyPaymentsKarten, Apple Pay, Google Pay, Shop Pay, Klarna
PayPaleigenes PayPal-Konto des Shops
BankVorkasse per Überweisung
Sammel­auszahlungab 3 Werktagen, Gebühren schon abgezogen
PayPal-GuthabenGebühr vorher abgezogen, dann aufs Konto
Direkter Eingangvoller Betrag, von Hand zuordnen
Buchhaltung
LexwareLexware OfficesevdesksevdeskDATEVüber die Kanzlei
Schema. Auszahlungszeit laut Shopify-Hilfe für Deutschland (mindestens 3 Werktage, am Anfang länger). Klarna läuft über Shopify Payments und landet in derselben Sammelauszahlung, auch bei „in 30 Tagen zahlen“. Logos sind Marken der jeweiligen Anbieter.

In Deutschland dauert die Abwicklung bei Shopify Payments mindestens 3 Werktage, am Anfang länger, und sinkt, wenn du pünktlich versendest. Zahlungen von Freitag bis Sonntag kommen als eine Auszahlung. Den Plan stellst du auf täglich, wöchentlich oder monatlich, der Mindestbetrag ist 1 €.

Wann das Geld wo ist
Shopify PaymentsKarten, Apple Pay, Google Pay, Shop Pay, Klarna
1Zahlung im Checkout erfasst
2mindestens 3 Werktage Abwicklung, am Anfang länger
3Sammelauszahlung, Gebühren abgezogen. Freitag bis Sonntag kommen zusammen
424 bis 72 Stunden, bis das Geld auf dem Konto steht
PayPaleigenes PayPal-Geschäftskonto
1Zahlung im PayPal-Konto
2PayPal zieht seine Gebühr vorher ab
3Überweisung vom PayPal-Konto aufs Bankkonto
4eigene Abrechnung, getrennt von Shopify
Vorkassemanuelle Zahlungsart „Banküberweisung“
1Bestellung steht auf „Zahlung ausstehend“
2Kunde überweist nach der Anleitung auf der Bestätigungsseite
3voller Betrag auf deinem Konto, keine Shopify-Gebühr
4Bestellung von Hand als bezahlt markieren, dann versenden
Shopify Payments laut Shopify-Hilfe für Deutschland: Auszahlungsplan täglich, wöchentlich oder monatlich, Mindestbetrag 1 €, keine Auszahlung am Wochenende oder an Feiertagen. Klarna-Zahlungen kommen in der nächsten Auszahlung, auch wenn die Kundin erst in 30 Tagen zahlt.

Für die Buchhaltung heißt das: Auf dem Konto stehen Summen, keine Bestellungen. Wie du daraus wieder Belege machst und welche Anbindung an Lexware Office, sevdesk oder DATEV passt, steht in Shopify-Buchhaltung richtig anbinden. Das Problem der Sammelauszahlung im Detail beschreibt Shopify, DATEV und die Sammelauszahlung.

Was kannst du am Shopify-Checkout anpassen, und in welchem Tarif?

Das Design in jedem Tarif, Apps in den Bezahlschritten nur mit Shopify Plus. Logo, Farben, Schriften und Hintergrund stellst du im Checkout-Editor ein, getrennt vom Theme-Editor. Standard ist ein einseitiger Checkout, umstellbar auf drei Seiten.

Was du am Checkout anpassen kannst
CheckoutInformationLogo, Farben, SchriftApps einbauen
CheckoutVersandLogo, Farben, SchriftApps einbauen
CheckoutZahlungLogo, Farben, SchriftApps einbauen
Nach dem KaufDanke-SeiteLogo, Farben, SchriftApps einbauen
Nach dem KaufBestellstatusLogo, Farben, SchriftApps einbauen
Zahlungsarten ausblenden, umbenennen oder umsortieren mit einer öffentlichen App (Shopify Functions)Eigene, nur für deinen Shop gebaute App mit Shopify FunctionsUpsell nach dem Kauf (Post-Purchase-App)Checkout-Design per Schnittstelle (Checkout Branding API)
Quelle: Shopify-Hilfe „Anpassung von Checkout und Kundenkonten mit Apps“ und „Checkout anpassen“, abgerufen am 21.10.2026. Standard ist ein einseitiger Checkout, umstellbar auf drei Seiten. Die Aufteilung in Schritte oben zeigt, wo Apps andocken.
Tabelle aus der Shopify-Hilfe zur App-Verfügbarkeit: Webpixel-, Post-Purchase- und öffentliche Function-Apps sowie UI-Erweiterungen für Danke-, Bestellstatus- und Kundenkontoseiten ab Basic, benutzerdefinierte Function-Apps und UI-Erweiterungen für Informations-, Versand- und Zahlungsseiten nur mit Shopify Plus
Screenshot: Shopify-Hilfe, Anpassung von Checkout und Kundenkonten mit Apps, 21.10.2026. Zwei Kreuze in der mittleren Spalte, und genau diese zwei trennen Plus von den anderen Tarifen.

Für die Zahlungsarten ist eine Zeile wichtig: Öffentliche Apps mit Shopify Functions laufen in jedem Tarif. Damit kannst du Zahlungsarten ausblenden, umbenennen oder umsortieren, etwa Vorkasse nur für bestimmte Länder zeigen. Bis zu 25 solcher Regeln sind pro Shop möglich.

Und eine Frist ist gerade abgelaufen. Seit dem 26. August 2026 müssen auch Shops ohne Plus ihre Danke- und Bestellstatusseite auf die neue Technik umgestellt haben. Der Bereich für Zusatz-Skripte ist schon seit dem 28. August 2025 nur noch lesbar. Wer dort Tracking-Code hatte, muss ihn neu aufsetzen, sonst fehlen Käufe in der Auswertung. Warum die Zahlen dann auseinanderlaufen, steht in Shopify, GA4 und Meta zeigen unterschiedliche Zahlen.

Wann sich Plus für einen anpassbaren Checkout lohnt, besprechen wir auf der Seite Shopify-Plus-Agentur. Für die meisten Shops ist der Checkout nicht das Problem, sondern die Seiten davor. Woran du das erkennst, zeigt Was ist eine gute Conversion-Rate bei Shopify?.

Wann ist Shopify Payments als Hauptanbieter nicht die richtige Wahl?

Wenn eine Zahlungsart, die deine Kunden erwarten, darin fehlt, oder wenn Klarna dein Geschäft nicht annimmt. Für die meisten Shops in Deutschland ist Shopify Payments plus PayPal der kürzeste Weg. Für einige nicht.

Shopify Payments als Hauptanbieter passt, wenn …

  • du an Privatkunden in Deutschland und der EU in Euro verkaufst
  • du Rechnung und Raten über Klarna anbieten willst, ohne eigenen Vertrag
  • du Abo-Produkte verkaufst, dafür nennt Shopify Shopify Payments als Hauptanbieter (wenige andere Anbieter gehen eingeschränkt, siehe Shopify Abo)
  • du die Zusatzgebühr auf PayPal-Zahlungen vermeiden willst

Prüf eine Alternative, wenn …

  • Lastschrift für deine Kunden wichtig ist, denn die fehlt in Shopify Payments für Deutschland
  • Klarna oder Shopify Payments dein Sortiment ablehnen
  • du schon einen eigenen Vertrag mit einem Zahlungsanbieter hast und auf Plus die Zusatzgebühr nur 0,2 % beträgt

Rechne die Alternative mit allen Gebühren: Anbietergebühr plus Shopify-Zusatzgebühr auf den Bruttobetrag, die bei Erstattung nicht zurückkommt.

Hand mit Stift über einem Tablet mit Entwürfen auf einem Holztisch, aus dem NextPercent-Team
Vor dem Einrichten kommt die Liste: Wer kauft, in welchem Land, mit welcher Zahlungsart, und wer verbucht das Geld danach?

Ein Hinweis zum Schluss: Bei einem Umzug von einem anderen Shopsystem ziehen bestehende Verträge mit Klarna oder PayPal nicht automatisch mit. Klär vorher, ob du sie weiterführst oder durch Shopify Payments ersetzt. Wie wir das bei einer Shopify-Migration angehen, steht dort. Läuft dein Shop schon, zeigt der Shop-Check, ob Zahlungsarten und Checkout zu deinen Kunden passen.

Quellen

Häufige Fragen

PayPal, Kauf auf Rechnung und Kartenzahlung mit Apple Pay und Google Pay. Auf diese Zahlungsarten entfallen laut EHI zusammen 69,8 % des Online-Umsatzes in Deutschland. Vorkasse ist optional, Lastschrift gibt es in Shopify Payments für Deutschland nicht.

Eine Online-Kartenzahlung kostet 2,1 % plus 0,30 € im Basic-Tarif, 1,8 % in Grow, 1,6 % in Advanced und 1,3 % in Plus, jeweils plus 0,30 €. Amex und Karten aus dem Ausland kosten mehr, Klarna kostet in Basic bis Advanced 2,99 % plus 0,35 €. Welcher Satz gilt, hängt an deinem Shopify-Tarif.

Ja, über Klarna in Shopify Payments. Klarna bietet unter anderem „in 30 Tagen zahlen“ und Ratenzahlung an und entscheidet je Kundin, welche Option erscheint. Du bekommst das Geld in der nächsten Shopify-Payments-Auszahlung, auch wenn die Kundin erst später zahlt.

Nein. Ohne Shopify Payments berechnet Shopify aber auf jede Zahlung über einen externen Anbieter eine Zusatzgebühr von 2 % (Basic), 1 % (Grow), 0,6 % (Advanced) oder 0,2 % (Plus). Für Abo-Produkte brauchst du laut Shopify-Hilfe Shopify Payments als Hauptanbieter.

Bei Shopify nicht, solange Shopify Payments dein Hauptanbieter ist. PayPal selbst berechnet für Zahlungen aus dem Inland 2,99 % plus 0,39 € (Stand 7. September 2026). Ohne Shopify Payments kommt die Zusatzgebühr von Shopify dazu.

In Deutschland frühestens nach 3 Werktagen, am Anfang länger. Zahlungen von Freitag bis Sonntag kommen als eine Auszahlung, am Wochenende und an Feiertagen wird nicht ausgezahlt. Danach dauert es laut Shopify 24 bis 72 Stunden, bis das Geld auf dem Konto steht.

Das Design, also Logo, Farben und Schriften, in jedem Tarif. Apps für die Danke- und Bestellstatusseite auch. Apps in den Schritten Information, Versand und Zahlung gibt es nur mit Shopify Plus.

Ja, mit einer öffentlichen App aus dem App Store, die Shopify Functions nutzt. Das geht in jedem Tarif, bis zu 25 solcher Regeln pro Shop. Eine eigens für deinen Shop gebaute App mit Shopify Functions setzt Shopify Plus voraus.

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