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Rechtstexte für den Onlineshop: Welche sind Pflicht und woher du sie bekommst

Welche Rechtstexte dein Onlineshop braucht, wo sie stehen müssen und woher du sie bekommst: Pflichten mit Gesetzesquelle, Preise der Anbieter, Einbindung in Shopify.

Jason Spizert

Jason Spizert

Aktualisiert am 21. Oktober 2026

Veröffentlicht ca. 8 Min.

Die kurze Antwort

Pflicht sind für jeden Onlineshop, der an Verbraucher verkauft: Impressum (§ 5 DDG), Datenschutzerklärung (Art. 13 DSGVO), Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular (Art. 246a EGBGB) und die Angaben zu Preis, Versand, Zahlung und Lieferung. Je nach Shop kommen Barrierefreiheitserklärung, ein Hinweis zur Verbraucherschlichtung und Produktsicherheitsangaben dazu. AGB sind keine Pflicht, der Link zur OS-Plattform ist seit dem 20. Juli 2025 entfallen. Die Texte bekommst du am verlässlichsten von einem Rechtstexte-Dienst mit Update-Service, am 21.10.2026 ab 9,90 € netto im Monat, oder von einer Anwältin.

Welche Rechtstexte braucht ein Onlineshop?

Vier sind für jeden Shop mit Privatkunden Pflicht: Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung samt Formular und die Angaben zu Preis, Versand, Zahlung und Lieferung. Alles Weitere hängt davon ab, was du verkaufst, an wen und wie groß dein Unternehmen ist.

Zehn Texte und Angaben, vier StufenWas ein Shop zeigen muss, der an Verbraucher in Deutschland verkauft. Rechtsgrundlage jeweils unten in der Karte.
PflichtPflicht, wenn …Keine Pflicht, aber üblichEntfallen
PflichtImpressumName, Anschrift, E-Mail, Register und USt-IdNr., leicht erkennbar und ständig erreichbar§ 5 DDG
PflichtDatenschutzerklärungWer welche Daten wofür verarbeitet, Rechtsgrundlage, Empfänger, Speicherdauer, RechteArt. 13 DSGVO
PflichtWiderrufsbelehrung und Muster-WiderrufsformularBedingungen, Fristen, Ablauf, Rücksendekosten, seit 19.06.2026 auch die WiderrufsfunktionArt. 246a § 1 Abs. 2 EGBGB, Anlagen 1 und 2
PflichtVersand-, Zahlungs- und LieferangabenVersandkosten, Lieferzeit, Lieferbeschränkungen, akzeptierte ZahlungsmittelArt. 246a § 1 Abs. 1 Nr. 7 und 10 EGBGB, § 312j Abs. 1 BGB, § 6 PAngV
PflichtHinweis auf die gesetzliche GewährleistungSeit 27.09.2026 hervorgehoben, mit der harmonisierten EU-MitteilungArt. 246a § 1 Abs. 1 Nr. 11 EGBGB, DVO (EU) 2025/1960
PflichtProduktsicherheitsangabenHersteller, Produktkennung, Warnhinweise in jedem AngebotArt. 19 GPSR
Pflicht, wenn …BarrierefreiheitserklärungFür B2C-Shops außer Kleinstunternehmen: wie der Shop die Anforderungen erfüllt§ 14 und Anlage 3 BFSG
Pflicht, wenn …Hinweis zur VerbraucherschlichtungOb du an Schlichtung teilnimmst. Ausgenommen bei höchstens 10 Beschäftigten am 31.12. des Vorjahres§ 36 VSBG
Keine Pflicht, aber üblichAGBKein Gesetz verlangt sie. Wenn du welche nutzt, müssen Kunden sie bei Vertragsschluss abrufen und speichern können§ 312i Abs. 1 Nr. 4 BGB
EntfallenLink zur OS-PlattformDie EU-Plattform ist eingestellt, die Verordnung seit 20.07.2025 aufgehoben. Alte Links rausVO (EU) 2024/3228
Stand 21.10.2026, verkürzt. Keine Rechtsberatung: Ob eine Pflicht für deinen Shop greift, hängt von Sortiment, Kundengruppe und Unternehmensgröße ab. Das klärst du mit deinem Rechtstexte-Anbieter oder einer Anwältin.

Die Grundlage für das Impressum steht in § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes. Gefordert sind Name, Anschrift, E-Mail, Register und Umsatzsteuer-ID, und zwar „leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar“ und „ständig verfügbar“.

Wortlaut von § 5 Digitale-Dienste-Gesetz, Allgemeine Informationspflichten, Absatz 1 Nummer 1 bis 8 auf gesetze-im-internet.de
Screenshot: gesetze-im-internet.de, § 5 DDG, 21.10.2026. Für die meisten Shops zählen Nummer 1, 2, 4 und 6.

Die Unsicherheit dahinter kennt fast jeder, der zum ersten Mal einen Shop aufsetzt. Ein Händler schrieb kurz vor dem Start in der Shopify Community:

„Da ich absolut kein Fachmann für online recht bin weiss ich natürlich nicht worum man sich noch alles kümmern muss um auf der sicheren Seite zu sein.“
Shopbetreiber vor dem Start, Shopify Community, Juli 2024

Wichtig vorab: Dieser Beitrag ordnet die Rechtslage ein, er ist keine Rechtsberatung. Welche Texte dein Shop im Einzelfall braucht, klärst du mit einem Rechtstexte-Anbieter oder einer Anwältin für IT-Recht.

Wo müssen die Rechtstexte im Shop stehen?

An vier Stellen: im Footer jeder Seite, auf der Produktseite, im Checkout und in der Bestellbestätigung. Ein Text kann inhaltlich stimmen und trotzdem nicht reichen, wenn er an der falschen Stelle steht.

Checkliste: Welche Texte wo im ShopVier Stellen, an denen Kunden die Angaben finden müssen. Ein Text kann richtig sein und trotzdem an der falschen Stelle stehen.
01Footerauf jeder SeiteImpressumDatenschutzerklärungAGB, falls vorhandenWiderrufsbelehrung mit FormularVersand und ZahlungBarrierefreiheitserklärung„Vertrag widerrufen“, deutlich abgehoben
02Produktseitevor dem WarenkorbPreis inkl. MwSt. und Hinweis auf VersandkostenLieferzeitHerstellerangaben und Warnhinweise (GPSR)Hinweis auf die gesetzliche Gewährleistung
03Checkoutspätestens zu Beginn der BestellungAkzeptierte ZahlungsmittelLieferbeschränkungenLinks zu AGB, Widerruf und DatenschutzKnopf „zahlungspflichtig bestellen“
04Bestellbestätigungper E-Mail, spätestens bei LieferungVertragsinhalt auf dauerhaftem DatenträgerWiderrufsbelehrung und Muster-FormularAGB in der Fassung bei Bestellung
Grundlagen: § 5 DDG (ständig verfügbar), § 312j Abs. 1 und 3 BGB (Beginn des Bestellvorgangs, Bestellknopf), § 312i Abs. 1 Nr. 4 BGB (AGB speicherbar), § 312f Abs. 2 BGB (Bestätigung), § 356a BGB (Widerrufsfunktion), Art. 19 GPSR. Wo genau der Gewährleistungshinweis in deinem Kaufweg sitzt, klärst du mit deinem Rechtstexte-Anbieter.

Zwei Beispiele, an denen Shops oft hängen bleiben. Zahlungsarten und Lieferbeschränkungen müssen „spätestens bei Beginn des Bestellvorgangs“ klar sein (§ 312j Abs. 1 BGB), nicht erst im letzten Schritt. Und der Bestellknopf braucht die Worte „zahlungspflichtig bestellen“ oder eine ebenso eindeutige Formulierung.

Wie die Widerrufsfunktion genau aussehen muss, steht in Widerrufsbutton im Onlineshop. Die Herstellerangaben auf der Produktseite erklären wir in GPSR im Onlineshop, die Barrierefreiheitserklärung in Barrierefreiheit im Onlineshop nach dem BFSG.

Warum veralten Rechtstexte so schnell?

Weil sich die Regeln ständig verschieben, und zwar nicht nur bei großen Reformen. Allein seit Mitte 2025 kamen vier Änderungen, die direkt in die Texte eines normalen Shops eingreifen.

Vier Änderungen in 15 MonatenEin Rechtstext, der Anfang 2025 gestimmt hat, ist heute an vier Stellen veraltet. Ohne Update-Service merkt das niemand.
28.06.2025BarrierefreiheitBFSG gilt. Neu: Barrierefreiheitserklärung für die meisten B2C-Shops.BFSG
20.07.2025OS-Plattform wegEU-Verordnung aufgehoben. Der Pflichtlink im Impressum ist überholt.VO (EU) 2024/3228
19.06.2026WiderrufsbuttonNeue Widerrufsfunktion, die Belehrung muss sie nennen.§ 356a BGB, BGBl. 2026 I Nr. 28
27.09.2026GewährleistungHinweis hervorgehoben, mit harmonisierter EU-Mitteilung.Art. 246a EGBGB, DVO (EU) 2025/1960

Die jüngste ist erst wenige Wochen alt. Seit dem 27. September 2026 verlangt Art. 246a EGBGB, dass du auf die gesetzliche Gewährleistung „in hervorgehobener Weise“ hinweist, und zwar mit der harmonisierten Mitteilung aus der EU-Durchführungsverordnung 2025/1960. Ein Text von 2024 kennt diese Pflicht nicht.

Shopify sagt das über die eigenen Vorlagen übrigens selbst, ziemlich deutlich:

Shopify-Hilfe, Abschnitt Automatisierte Shop-Richtlinien mit dem Hinweis, dass die Vorlagen keine Rechtsberatung darstellen und die Einhaltung geltender Gesetze nicht garantieren
Screenshot: Shopify-Hilfe, „Shop-Richtlinien hinzufügen“, 21.10.2026. Die Vorlagen sind laut Shopify keine Rechtsberatung, die Verantwortung bleibt bei dir.

Der eigentliche Fehler

Ein fehlendes Impressum fällt sofort auf. Ein veralteter Text fällt niemandem auf, bis jemand abmahnt.

Eigene Einordnung nach Shopify-Hilfe und den Änderungen seit 2025

Woher bekommst du deine Rechtstexte?

Es gibt vier Wege: die Shopify-Vorlage, einen kostenlosen Generator, einen Rechtstexte-Dienst im Abo oder eine eigene Anwältin. Sie unterscheiden sich weniger im ersten Text als darin, wer ihn aktuell hält und wer haftet, wenn er falsch ist.

Vier Wege zu deinen RechtstextenDer Unterschied liegt selten im ersten Text, sondern darin, wer ihn morgen aktuell hält.
Shopify-VorlageEinstellungen > RichtlinienUpdates bei GesetzesänderungHaftung oder AbmahnhilfePasst auf SonderfälleSchnell im Shop
Kostenloser Generatorz. B. Trusted Shops RechtstexterUpdates bei GesetzesänderungHaftung oder AbmahnhilfePasst auf SonderfälleSchnell im Shop
Rechtstexte-DienstAbo mit Update-ServiceUpdates bei GesetzesänderungHaftung oder AbmahnhilfePasst auf SonderfälleSchnell im Shop
Eigene AnwältinEinzelmandatUpdates bei GesetzesänderungHaftung oder AbmahnhilfePasst auf SonderfälleSchnell im Shop
ja teilweise oder je nach Tarif neinVereinfachte Einordnung nach den Angaben der Anbieter (abgerufen 21.10.2026). Shopify schreibt zu seinen Vorlagen selbst, dass sie keine Rechtsberatung sind. Der Trusted Shops Rechtstexter ist ausdrücklich ohne Haftung und ohne Update-Service. Bei Diensten hängen Haftung und Abmahnhilfe vom Tarif ab.

Rechtstexte-Dienste sind für die meisten Shops der Mittelweg. Du beantwortest einen Fragebogen zu Sortiment, Zahlarten und Versand, bekommst die Texte und bei jeder Gesetzesänderung eine neue Fassung. Die Preise, am 21.10.2026 auf den Seiten der Anbieter geprüft:

AnbieterEinstiegLaufzeitShopify-Anbindung
IT-Recht KanzleiStarter 9,90 € netto/Monat, Rechtstexte für 1 Präsenz, Update-Service und Haftungmonatlich kündbarApp „IT‑Recht AGB‑Schnittstelle“, 9,90 US-Dollar/Monat, 4,9 Sterne bei 20 Bewertungen
HändlerbundBasic 9,90 € netto/Monat bei jährlicher Zahlweise, Rechtstexte mit Update-Service12 Monate, 3 Monate KündigungsfristApp „Händlerbund Rechtstexte“, 9,90 US-Dollar/Monat, 1,6 Sterne bei 6 Bewertungen
Trusted Shops LegalEssential 50 € netto/Monat, Rechtstexte mit Haftung, Consent-Manager, Abmahn-Soforthilfeauf der Preisseite nicht genanntkeine Rechtstexte-App im App Store, Update-Service per E-Mail
eRecht24am 21.10.2026 wegen Wartungsarbeiten nicht abrufbarnicht geprüftim App Store kein Treffer

Ob die App-Gebühr zusätzlich zum Paket anfällt, beantworten beide Anbieter auf ihren Seiten nicht eindeutig. Frag vor der Buchung nach. Das ist ausdrücklich keine Empfehlung für einen Anbieter: Wichtiger als der Name ist, dass dein Sortiment abgedeckt ist und die Texte automatisch nachgezogen werden.

Eine Anwältin lohnt sich, wenn dein Geschäftsmodell vom Standard abweicht: Abos mit automatischer Verlängerung, Lebensmittel, Alkohol, Dienstleistungen mit Terminen oder viele Auslandsmärkte. Wer gerade erst plant, findet die Rechtstexte als Schritt in der Reihenfolge von Onlineshop eröffnen.

Reichen kostenlose Rechtstexte für den Onlineshop?

Als Startpunkt ja, als Dauerlösung selten. Der Rechtstexter von Trusted Shops ist laut Anbieter kostenlos und ohne zeitliche Begrenzung nutzbar, aber „ohne Haftungsübernahme“, ohne Update-Service und nur für den Zielmarkt Deutschland.

„Brauche ich dafür spezielle Apps/Abos für Impressum, Cookie-Banner etc., oder gibt es da auch kostenfreie Lösungen?“
Shopbetreiber, neu auf Shopify, Shopify Community, April 2025

Kostenlos ist vertretbar, wenn …

  • du nur in Deutschland an Verbraucher verkaufst
  • dein Sortiment aus einfacher Ware ohne Sonderregeln besteht
  • du dir regelmäßig selbst die Zeit nimmst, Gesetzesänderungen zu verfolgen und den Text neu zu erzeugen

Stößt an Grenzen, wenn …

  • du ins EU-Ausland oder an Unternehmen verkaufst
  • du Abos, Lebensmittel, Alkohol oder digitale Inhalte anbietest
  • du im Ernstfall nicht allein für einen fehlerhaften Text geradestehen willst
  • niemand im Team Gesetzesänderungen im Blick hat

Die Abwägung ist eine geschäftliche, keine rechtliche. Rechtlich zählt nur, ob der Text, der heute im Shop steht, stimmt.

Wie bindest du Rechtstexte in Shopify ein?

Über Einstellungen > Richtlinien. Shopify kennt dort Felder für Rückgabe, Datenschutz, AGB, Versand, Impressum und Kontaktdaten. Was du dort speicherst, verlinkt Shopify automatisch in der Checkout-Fußzeile, den Versandlink zeigt es auf Produktseite und im Warenkorb.

Vom Rechtstexte-Dienst in den ShopMit Schnittstelle landet jede neue Fassung von selbst in deinen Shopify-Richtlinien. Ohne Schnittstelle kopierst du sie bei jedem Update von Hand.
Rechtstexte-Dienst
IT-Recht KanzleiApp „IT‑Recht AGB‑Schnittstelle“
HändlerbundApp „Händlerbund Rechtstexte“
Trusted ShopsUpdate per E-Mail, von Hand einfügen
Weitere Anbieter, etwa eRecht24, oder deine Anwältin liefern Texte, die du selbst einfügst.
Schnittstelle (Shopify-App)Überträgt die Texte und spielt jede neue Fassung automatisch ein
ShopifyAGB/policies/terms-of-service
Datenschutz/policies/privacy-policy
Widerruf und Rückgabe/policies/refund-policy
Versand/policies/shipping-policy
ImpressumEinstellungen > Richtlinien
Sichtbar im ShopCheckout-Fußzeile automatisch, Footer-Menü über Inhalt > Menüs, Versandlink auf Produktseite und im Warenkorb
1Gesetz ändert sich2Dienst passt den Text an3App spielt ihn ein4Shop zeigt die neue FassungDie Update-Schleife läuft nur mit Schnittstelle von selbst. Ohne sie bist du Schritt 3.
Schema nach Shopify-Hilfe und App-Store-Einträgen, Stand 21.10.2026. Ob eine App alle Texte in die Richtlinien schreibt oder einzelne als eigene Seite anlegt, unterscheidet sich je Anbieter. Logos sind Marken der jeweiligen Anbieter.

In den Footer deines Shops kommen die Texte nicht von allein. Das legst du unter Inhalt > Menüs an. Mit einer Schnittstellen-App entfällt das Kopieren bei Updates, ohne App bleibt es Handarbeit, wie ein Händler beschreibt, der seine Texte als einzelne Seiten statt als Richtlinien angelegt hatte:

„Dann muss man eben in Zukunft die Richtlinien nochmal einzeln aktualisieren, wenn sie die Rechtstexte verändernt haben. Nervt.“
Shopbetreiber, Händlerbund-Kunde, Shopify Community, Juli 2024
Drei Personen aus dem NextPercent-Team besprechen am Tisch einen Shop-Entwurf auf dem Tablet
Aus unserem Team: Bevor ein Shop live geht, prüfen wir am echten Theme, ob Footer, Produktseite, Checkout und Bestellmail alle Pflichtangaben tragen.

Wenn du gerade einen Relaunch deines Shops planst oder zu Shopify wechselst, gehören Rechtstexte, Footer-Menü und Bestellmail direkt ins Pflichtenheft. Welche Apps sonst ihren Platz verdienen, steht in Shopify-Apps: Welche ein Shop wirklich braucht. Und falls du KI-Bilder einsetzt: Die Hinweispflicht dafür ist kein Rechtstext, aber ebenso neu, mehr in KI-Kennzeichnung im Onlineshop.

Für wen das alles nicht gilt: Wer ausschließlich an Unternehmen verkauft, braucht weder Widerrufsbelehrung noch Muster-Formular, und die Barrierefreiheitspflicht greift dann ebenfalls nicht. Impressum und Datenschutzerklärung bleiben. Wenn du sehen willst, wo dein Shop außer bei den Rechtstexten Käufer verliert, schau dir unseren kostenlosen Shop-Check an.

Der Text ist schnell besorgt. Ob er morgen noch stimmt und an der richtigen Stelle steht, entscheidet über die Abmahnung.

Quellen

Häufige Fragen

Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular und die Angaben zu Preis, Versand, Zahlung und Lieferung. Je nach Shop kommen Barrierefreiheitserklärung, ein Hinweis zur Verbraucherschlichtung und Produktsicherheitsangaben dazu.

Nein. Kein Gesetz schreibt AGB vor. Wenn du welche verwendest, müssen Kunden sie bei Vertragsschluss abrufen und speichern können (§ 312i Abs. 1 Nr. 4 BGB). Die meisten Shops nutzen sie, weil sich Lieferung, Zahlung und Eigentumsvorbehalt damit an einer Stelle regeln lassen.

Nein. Die EU hat die Plattform eingestellt und die Verordnung (EU) Nr. 524/2013 mit Wirkung vom 20. Juli 2025 aufgehoben. Ein alter Link im Impressum führt ins Leere und sollte raus. Die Angabe zur Verbraucherschlichtung nach § 36 VSBG bleibt davon unberührt.

Ja, etwa den Rechtstexter von Trusted Shops. Er ist laut Anbieter ohne Haftungsübernahme, ohne Update-Service und nur für den Zielmarkt Deutschland. Ändert sich ein Gesetz, musst du das selbst bemerken und den Text neu erzeugen.

Am 21.10.2026 ab 9,90 € netto im Monat: bei der IT-Recht Kanzlei im Paket Starter (monatlich kündbar), beim Händlerbund im Paket Basic bei jährlicher Zahlung (12 Monate Mindestlaufzeit). Trusted Shops Legal beginnt bei 50 € netto im Monat.

Shopify schreibt selbst, dass die Vorlagen keine Rechtsberatung sind und die neuesten rechtlichen Entwicklungen womöglich nicht abbilden. Für einen Shop, der an Verbraucher in Deutschland verkauft, sind sie ein Platzhalter, keine Lösung.

Unter Einstellungen > Richtlinien. Von dort verlinkt Shopify sie automatisch in der Checkout-Fußzeile. In den Footer deines Shops kommen sie über Inhalt > Menüs. Apps der IT-Recht Kanzlei und des Händlerbunds übertragen die Texte und spielen Updates automatisch ein.

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